Städteinitiative Winterthur

Gemeinsam mit umverkehr, SP, junge grüne, VCS, ProVelo, ...

März 2010: Gegenvorschlag des Stadtrates

Der Stadtrat präsentiert den angekündigten Gegenvorschlag und damit seinen Antrag an den Gemeinderat: Ablehung der Initiative und Annahme des Gegenvorschlages. (Weitere Infos..)

 

Das Initiativkomitee und die Grünen begrüssen die grundsätzliche Stossrichtung des Entwurfes (Festlegung der Ziele im kommunalen Richtplan) kritisieren aber die fehlenden verbindlichen Ziele für die Verkehrsanteilverschiebung zugunsten von Velo- und öffentlichem Verkehr (Medienmitteilung....)

 

In den kommenden Wochen wird der Gegenvorschlag in der gemeinderätlichen Komission diskutiert und gelangt dann im Laufe des Frühsommers in den Grossen Gemeinderat. Wir werden uns dafür einsetzen, dass diesem gewise Zähne wieder eingesetzt werden, die der Initiative damit ausgezogen wurden....


Wir haben die Initiative mit über 1600 Unterschriften eingereicht!

Vielen Dank allen SammlerInnen und HelferInnen!


zur Photogalerie der Einreichungsaktion....


weitere Infos zur Initiative bei umverkehR....

 

Einreichung am 25. November 2008


Aus dem Landboten vom 26.November:


Die nötigen Unterschriften für die Städte-Initiative sind schneller zusammengekommen als erwartet.


In nur drei Monaten hat die Umweltorganisation Umverkehr 1608 Unterschriften gesammelt. «Ein Zeichen, dass die Bevölkerung hinter unserem Anliegen steht», sagt Reto Diener, Kopräsident der städtischen Grünen.


Gestern wurde der Unterschriftenbogen auf einem grünen Zebrastreifen von drei Kindern dem zuständigen Stadtrat Walter Bossert übergeben. «Im Prinzip steht die Stadt ja hinter den Anliegen vom Umverkehr», sagt Bossert. Nur zum Thema Strassenausbau seien die Forderungen etwas zu radikal.


Die Initiative fordert, dass der Anteil von ÖV, Fuss- und Veloverkehr bis 2025 um mindestens 10 Prozentpunkte gegenüber dem Stand von 1998 erhöht wird. Weiter darf die Kapazität der Haupt- und Hochleistungsstrassen nicht mehr zunehmen. Für Winterthur heisst das konkret, dass Projekte für Entlastungsstrassen wie beispielsweise eine tiefer gelegte Vogelsangstrasse nicht mehr realisiert werden dürften.


Dafür sollen Fuss- und Velowege ausgebaut und allenfalls über eine Stadtbahn nachgedacht werden. Auch fehlten rund um die Bahnhöfe für Velos gedeckte und gesicherte Abstellplätze, bemängeln die Initianten. Solche seien eine wichtige Vorraussetzung, um Leute zum Umsteigen auf den Zug zu bewegen.


Unterstützt wird die Städte-Initiative in Winterthur von den Ärztinnen und Ärzten für Umweltschutz, dem Club der Autofreien, den Grünen, Jungen Grünen, Juso, Pro Velo, SP und VCS. Anfang Oktober wurde die Initiative in Zürich mit mehr als dem Doppelten der erforderlichen Unterschriften eingereicht; drei Wochen später auch in Luzern. Im Dezember soll sie in Basel und St. Gallen eingereicht werden. (kir)

Lancierung am 22. August 2008



Mehr Fuss-, Velo- und öffentlichen Verkehr in Winterthur. Das ist das Hauptziel der von umverkehR initiierten, den Grünen Winterthur und anderen Organisationen und Parteien mitgetragenen Städteinitiative.


Lancierungsbericht (22.8.08) aus dem Landoten...


Initiativtext im Detail

Weitere Informationen zur Initiative hier...