Nächste Schritte
Nach längerer Pause - auch bedingt durch die etwas später ebenfalls dem Stadtrat eingereichte Gegenpetition des Gewerbes (für Beibehalten von Tempo 30) - ergaben sich bei einem Treffen der beiden Petionärsgruppen mit Stadtrat Künzle folgende weiterzuverfolgenden Aspekte:
- Verbesserung der Übersichtlichkeit und Bedingungen für Kurzzeitparkierung im Raum des oberen Teils der Römerstrasse beim Dorfbrunnen. Dies wird von der Stadt auf jeden Fall angegangen. Ziel ist es u.a. auch, die länger parkierenden Autos in die Tiefgarage im Unteren Bühl einzuweisen.
- Besuch der beiden Petionärsgruppen - gemeinam mit Vertretern der Stadt - in der Begegnungszone Bülach. Austausch dort mit Behörden, Anwohnern und Vertretern des Gewerbes.
- Visualisierung einer möglichen (kleineren) Begegnungszone nur im Raum des Dorfbrunnens.
Danach sollen zusammen weitere Schritte beschlossen werden.
Kommentar: Immerhin! Ich find's erfreulich, dass man gemeinsam offene Punkte angeht und nächste Schritte in Richtung einer Verbesserung der Situation gegenseitig zu diskutieren bereit ist. Ich bin auf die Resultate gespannt!
Reto Diener, Gemeinderat Grüne, Mai 2012
Begegnungszone Oberi-Dorf
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Unterschriften-Übergabe an Stadtrat Michael Künzle | ||
Einreichung Petition
Die Initianten (Reto Diener, Stefan Furrer und Andreas Garzotto) haben heute – auf dem Dorfplatz an der Römerstrasse – dem zuständigen Stadtrat Michael Künzle 400 Unterschriften für die Einrichtung einer Begegnungszone im alten Dorfkern von Oberwinterthur übergeben.
In nur etwas mehr als einem Monat gesammelt bringen diese klar zum Ausdruck, dass das Anliegen in der Bevölkerung auf breite Resonanz stösst und viel Sympathie besitzt. Die Petitionäre verbanden mit der Übergabe die Hoffnung, dass der Stadtrat nun mit seiner angekündigten Politik ernst macht und die nächsten Schritte zur Umsetzung einleitet.
Die heutige Situation – insbesondere auf der Römerstrasse ist teilweise sehr unbefriedigend. Hohes Verkehrsaufkommen in den Stosszeiten und gleichzeitig intensiv belegte Parkfelder führen dazu, dass Fussgänger und viele Kinder auf dem Schulweg auf die Fahrbahn ausweichen müssen. Zahlreiche Autofahrer halten sich leider nicht an ein den Verhältnissen angepasstes Tempo. So kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen. Aufgrund der beschränkten Platzverhältnisse ist es sinnvoll, den vorhandenen Raum so zu nutzen, dass mehr Gleichberechtigung unter den Verkehrsteilnehmern angestrebt wird.
Nachdem ein entsprechendes Verkehrsgutachten und Realisierungskonzept von der Stadt vorliegt soll das Projekt nochmals mit der Bevölkerung und dem Gewerbe ausführlich diskutiert werden. Gerade letztere äusserten teilweise Bedenken und befürchten eine Beeinträchtigung ihrer Geschäfte. Das dem überhaupt nicht so sein muss zeigen zahlreiche in den letzten Jahren installierte Begegnungszonen (auch im Kanton Zürich), zum Beispiel im Stadtzentrum von Bülach oder von Wald. Die Begegnungszone spricht keinerlei Zufahrts- und Zugangsbeschränkungen aus. Es geht nur darum, dass insgesamt von allen Verkehrsteilnehmern gegenseitig mehr Rücksicht erwartet wird und dass der Langsamverkehr grundsätzlich überall Vortritt hat (ohne aber den Autoverkehr zu behindern!).
Das Einrichten einer Begegnungszone in der Kernzone von Oberwinterthur bietet eine einmalige Chance, den begonnen Prozess der Quartieraufwertung gezielt fortzusetzen und damit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt eines lebendigen und langfristig nachhaltig pulsierenden Quartierzentrums zu leisten.
Oberwinterthur, 2. Dezember 2010, Reto Diener / Stefan Furrer / Andreas Garzotto


