Gegen die Person statt für die Sache

So 10.07.16

Unfaires Vorgehen des Gesamtstadtrats im Zusammenhang mit der laufenden Administrativuntersuchung

Die provisorische Massnahme zur Übergabe der politischen Leitung von Stadtwerk Winterthur von Matthias Gfeller an die bisherige Stellvertreterin Barbara Günthard-Meier ist unbegründet, überstürzt und ungerecht.

Matthias Gfeller, seit 30 Jahren in der Politik und seit 10 Jahren im Stadtrat von Winterthur immer korrekt für die Grüne Sache und für diese Stadt und ihre Zukunft engagiert, wird damit von seinen Stadtratskollegen und -kolleginnen systematisch gemobbed und ausgegrenzt. Das ganze Theater um die Wärme Frauenfeld AG artet zunehmend in eine politisch motivierte Schlammschlacht der untersten Schublade aus. Anders ist die jüngste Mitteilung aus dem Gesamtstadtrat nicht zu verstehen. Der Beschluss wird in keiner Weise sachlich begründet und ist zudem auch noch mit der heuchlerischen Aussage begleitet, der Entscheid bedeute keinerlei Vorverurteilung.

Die Grünen verurteilen dieses Vorgehen aufs Schärfste: Das ist unprofessionell und der Stadtregierung einer der grössten Städte der Schweiz unwürdig. Jene politischen Kreise die das zu verantworten haben, und die im Zusammenhang mit der Kritik an den aktuellen Projekten von Stadtwerk stets von politischer Verantwortung sprechen, sollten vielleicht besser mal selbst in den Spiegel schauen.

Reto Diener, Gemeinderat und Präsident Grüne Winterthur