Grüne Land - Start zur KR Wahlkampagne

Do 26.02.15

Im Restaurant Schlosshalde auf der Mörsburg stellten die Grünen der Liste Winterthur Land ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Kantonsratswahlen vor.

Auf dem ersten Listenplatz kandidiert der Biobauer Urs Hans (63). Er engagiert sich schon seit 2007 im Kantonsrat und hat in der Vergangenheit unter anderem mit seinem Einsatz gegen den Impfzwang im Kuhstall von sich reden gemacht. Den zweiten Listenplatz belege ich. Mein Name ist Ursula Roder (50), ich bin Architektin und in der Gemeinde Wiesendangen wohnhaft. Mir ist es grundsätzlich wichtig, dass umweltgerecht und fair gegenüber Mensch und Tier produziert wird. Auf den weiteren Listenplätze finden sich abwechselnd Männer und Frauen. Dabei freut es uns sehr, dass die männlichen Kandidaten ausnahmslos Biobauern sind. So hat sich bspw. Jürg Strauss (26, Listenplatz 3) aus Rickenbach nach der Erstausbildung im grafischen Bereich zum Bio-Winzer ausbilden lassen. Er betont, dass die biologische Landwirtschaft auch in der Produktion problemlos mithalten könne, also weit mehr sei, als schöne Blüemli und herzige Tierli. Auf dem vierten Platz kandidiert die Finanzfachfrau Janine Müller (33) aus Neftenbach. Ihr Blick auf die Welt hat sich mit der Geburt ihrer Kinder verändert. Sie setzt sich grundsätzlich für grüne Themen ein und möchte die Welt, auch späteren Generationen so erhalten. Auf den folgenden Plätzen kandidieren Martin Lüssi (47, Turbenthal), Maja Gerig (55, Pfungen) und Markus Eichholzer (60, Elsau).

Unseren Kandidatinnen und Kandidaten gemeinsam ist die Überzeugung, dass nur ein sorgfältiger Umgang mit den Ressourcen Zukunftsperspektiven bietet. So erklärten die anwesenden Biobauern, wie in der Landwirtschaft oft mit einfachsten Methoden, statt chemischer Wirkstoffe dasselbe Ziel erreicht werden kann. Erste Priorität unserer Bestrebungen wird es sein, der Gentechnik keinen Einlass zu gewähren. Anhand Filmausschnitten aus einer letztjährigen ARD-Dokumentation konnten wir den anwesenden JournalistInnen eindrücklich zeigen, womit Anwohner und Bauern in Nord- und Südamerika nach mehrjährigem Anbau von genetisch verändertem Saatgut in der Landwirtschaft und im Gesundheitswesen schwer zu kämpfen haben.

Ursula Roder, 26.2.15