Gut fürs Klima und gut fürs Portemonnaie

Mo 18.10.21

Das Energiegesetz, über das wir am 28. Nov. abstimmen, sieht vor, dass alte Öl- und
Gasheizungen nach und nach durch klimafreundliche (Pellets, Wärmepumpen,
Fernwärme) ersetzt werden.


Und das ist keine Hexerei - Wir haben die Technologien, um sauber und klimafreundlich zu
heizen. Sie sind bewährt und in zehntausenden von Zürcher Ein- und Mehrfamilienhäusern längst Realität. Ein Wechsel des Heizsystems ist in der Regel
einfach machbar - Für die Ausnahmen ist gut gesorgt.


Mit dem Wechsel der Heizsysteme befreien wir uns aus der Abhängigkeit von den Erdölund Erdgasländern. So fliesst heute jährlich gut eine halbe Milliarde Franken für Heizöl und Erdgas vom Kanton Zürich ins Ausland. Dieses Geld können wir gut gebrauchen, um die Erneuerung unserer Heizsysteme zu finanzieren und dabei lokales Gewerbe fördern.


Die Investitionen für Wärmepumpen oder Pellet-Heizungen sind am Anfang zwar meist höher, dafür sind die Kosten über die Jahre betrachtet viel tiefer (bis 30%!) als bei Erdöl und Erdgas. Wer klimafreundlich heizt, spart Geld!


Nebenbei: eine Infras-Studie zeigt klar auf, dass der Heizungsersatz kein Treiber für Mieterhöhungen oder Leerkündigungen ist. Die Mieter profitieren deutlich von billigeren Heizkosten.


Die Klimakrise ist die grösste Herausforderung unserer Zeit. Es ist Zeit, Verantwortung zu übernehmen und zu handeln - Zürich kann das.


Deshalb mein deutliches JA zum Energiegesetz.


Florian Heer
Kantonsrat Grüne