Regula Sterchi

Name Sterchi Regula
Jahrgang 1972
Wahlkreis Winterthur Stadt
Beruf Campaignerin
Was ich mag Menschen. Lebewesen im Generellen, Diskussionen mit reflektierten Leuten, verantwortliches Denken, authentische Menschen
Was ich nicht mag Gedankenloses Handeln, Profit auf Kosten Anderer - egal ob Mensch oder Tier, Ungerechtigkeit gegenüber denen, die sich nicht wehren können
Hobbys Ich setze mich an Demos und Aktionen für meine Werte ein, renoviere mein Wohndenkmal und baue eine WG und ein Ort der Vernetzung auf. Ich pflege Freundschaften und vernetze mich, bewege mich im Wasser, zu Fuss und auf dem Velo
Kontakt E-Mail

Als aktive und seit meiner Jugend politisch interessierte Frau habe ich nach einer Phase der Neuorientierung meinen Umzug von Basel über Appenzell nach Winterthur als neue Wahlheimat zum Grund genommen, politisch Farbe zu bekennen.

Menschen wie ich werden gerne „Wassermelonen“ genannt: Grün und rot, Ökologisch und Sozial engagiert.

Meine Arbeit in der Gewerkschaft und mein Engagement in der Umwelt-Bewegung ergänzen sich gut. Und weil man die Luft zum Atmen auch mit einem guten Arbeitsverhältnis und (Mindest-)Lohn nicht kaufen kann, wollte ich dem grünen Faktor in meinem Leben noch mehr Gewicht geben, was meiner politischen Ausrichtung die Farbe vorgegeben hat.

Meine wichtigstes Thema ist es, uns und unseren Nachfahren ein gutes Leben auf unserem Heimatplaneten, dieser einen Erde, zu ermöglichen. Im Zeitalter des grenzenlosen Wachstums und der „Geiz ist geil - Mentalität“ wo Profit und Karriere über allem zu stehen scheinen, stehe ich für ein bewussteres Leben mit weniger Konsum und mehr echter Lebensqualität für alle. Dies bedingt einen bewussten Umgang mit unseren Ressourcen. Qualität statt Quantität.

Mit mir lässt sich im Allgemeinen gut reden, wenn ich auch viele Fragen stelle, weil es mir wichtig ist, wirklich zu verstehen und sicher zu sein, dass keine Missverständnisse vorliegen. Da Mensch nie alles wissen kann, bleibe ich neugierig.

Ich lebe in einer WG, die aktuell im Aufbau begriffen ist. Das Haus, welches ihr Platz zur Entwicklung bietet, stammt aus einer Zeit vor dem Jahr 1780 und benötigt noch einiges an Arbeitsstunden, bis es das ist, was es sein soll. Das Projekt im und ums Haus nennt sich „NestWerk“ und soll in Zukunft einer bunten Vielfalt von Menschen Platz und Möglichkeit bieten, sich zu schulen, vernetzen, handwerklich betätigen, planen, gärtnern oder spielen. Das Modell WG gibt mir die Möglichkeit, mein Bedürfnis nach Kommunikation und Teamwork täglich aufs Neue auszuleben.